Klub 111 – Interview mit Thomas Nawrocki

Vor knapp fünf Jahren wurde der „Klub 111 gegründet, um den Spitzensport in der Region Lübeck nachhaltig zu unterstützen und vor allem die Jugendarbeit im Sport zu fördern. Leuchtturm ist dabei die Profimannschaft des VfL Lübeck-Schwartau. Das Ziel des Klubs: Die regionale Vernetzung zwischen Spitzensport, Wirtschaft, Politik und Bevölkerung voranzutreiben und eine starke Solidarisierung Lübecker Sport-Sponsoren zu schaffen. Aus elf Gründungsmitgliedern sind mittlerweile bereits 64 Mitglieder geworden. Um einen noch besseren Austausch untereinander zu generieren, wurde nun ein regelmäßiger Stammtisch eingeführt. Wir sind der Einladung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Nawrocki ins Bad Schwartauer Restaurant „Diana“ gefolgt und haben diesen Anlass zu einem Interview genutzt.

Herr Nawrocki, vielen Dank für die Einladung. Welchen Zweck erfüllt die Einführung eines regelmäßigen Stammtisches des „Klub 111“?

Thomas Nawrocki: Wir haben ja verschiedene Veranstaltungen, auf denen wir uns treffen. Bisher gab es immer zweimal im Jahr eine große Feier und eine Mitgliederversammlung. Beim VfL Lübeck-Schwartau haben wir zudem eine Loge, in der wir uns an den Heimspielen treffen. Die Plätze sind dort natürlich begrenzt, sodass nicht immer alle Mitglieder eine Karte bekommen können. Wir wollen uns aber regelmäßig mit allen Mitgliedern austauschen. Wichtig ist mir dabei eine lockere Atmosphäre. Bei unserem Stammtisch, der zweimal jährlich stattfinden wird, wollen wir Gespräche über den VfL führen, uns mit den Spielern und auch den Bürgermeistern der beiden Städte austauschen.

Sie unterstützen den Sport in der Region nun schon seit fast fünf Jahren. Was ist Ihnen in naher Zukunft besonders wichtig?

Thomas Nawrocki: Unser wichtigstes Anliegen ist die Jugendförderung, die wir in Zukunft noch intensiver vorantreiben wollen. Ein primäreres Ziel ist die Einsetzung eines hauptamtlichen Jugend-Trainers beim VfL Bad Schwartau. Wir wollen, dass der Verein sich in Zukunft in der A-Jugend-Bundesliga etablieren kann. Dafür ist ein hauptamtlicher Trainer notwendig. Nur wenn die Nachwuchsspieler auf höchstem Niveau spielen können, ist auch der Schritt in den Profi-Handball möglich. Wir unterstützen aber nicht nur den VfL, wir wollen den Sport in der gesamten Region Lübeck fördern und unterstützen.

Welche weiteren Ziele verfolgt der „Klub 111“ für die Zukunft?

 Thomas Nawrocki: „Wir wollen weiter wachsen. Wir haben mit elf Mitglieder begonnen und sind jetzt mittlerweile 64. Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, aber wir wollen noch größer werden. Wir hoffen, dass wir noch viele andere Menschen und Unternehmen in der Region für den „Klub 111“ begeistern können. Wir wollen eine noch größere Marke werden, um die Jugendförderung im Sport noch intensiver und vielseitiger fördern zu können.“

2018-05-22T14:43:42+00:00 Dienstag, 22. Mai 2018|