VfL will Saarlouis-Fluch besiegen

Als Außenseiter gelang dem VfL Lübeck-Schwartau in Hamm, bei der bis dahin heimstärksten Mannschaft der Liga, ein Auswärtssieg. Im Heimspiel gegen die HG Saarlouis nimmt der VfL wieder die Favoritenrolle ein. Doch das Team aus dem Saarland war in jüngster Vergangenheit so etwas wie der Angstgegner der Schwartauer.

„Das ist ein sehr unangenehmer Gegner“, weiß Antonio Metzner. „Die sind den Abstiegskampf gewohnt, haben nichts zu verlieren. Wir sahen in den letzten drei Spielen gegen Saarlouis richtig schlecht aus. Dieses Mal wollen es besser machen.“

Matchwinner in Hamm

Mit zwei Treffern in den letzten Minuten wurde der Zwei-Meter-Hühne in Hamm zum Matchwinner für den VfL. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns, an diese Leistung wollen wir jetzt anknüpfen“, so Metzner, der für seine Leistung in Hamm auch von Trainer Torge Greve viel Lob bekam.

Zwischen Schulabschluss und Profi-Handball

Am Morgen nach dem Spiel wurde vom 22-Jährigen direkt wieder Höchstleistung gefordert. Derzeit drückt Lübecks Rückrraumschütze die Schulbank und macht seine allgemeine Hochschulreife. In den kommenden Wochen stehen die Abschlussprüfungen auf dem Plan. „Wenn ich nicht Handball spiele, sitze ich in der Schule oder lerne für die Prüfungen. Das ist momentan schon sehr stressig.“ Der Handball bietet dabei den nötigen Ausgleich. „Ich freue mich immer auf das Training, da bekomme ich den Kopf frei.“

Auf einen befreit aufspielenden Metzner hofft der VfL auch am Samstag, denn obwohl der Tabellenletzte schon sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat, erwartet Metzner ein schweres Spiel. „Es ist völlig egal, ob wir gegen den Ersten oder Letzten spielen, jedes Spiel ist schwierig. Und gerade gegen Saarlouis können wir nur schlecht aussehen“.

„Wir wissen, was auf uns zukommt“

Probleme bereitete den Lübeckern in den vergangenen Spielen besonders die Offensive der Deckung der HGS. „Da haben wir oft Probleme“, weiß Metzner. „Wir haben uns da in dieser Saison aber schon deutlich verbessert. Wir wissen, was am Samstag auf uns zukommt.“

Personell kann VfL-Trainer Greve aus den Vollen schöpfen. Lediglich Janik Schrader steht nicht zur Verfügung, der 18-Jährige unterstützt am Samstag die U23-Mannschaft der Schwartauer in Weddingstedt.

2018-03-16T12:09:40+00:00 Freitag, 16. März 2018|